Murales Orgosolo - Sardinen-Sardegna

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Murales Orgosolo

Murales
 

Von 1903 bis 1917 herrschte in Orgosolo eine blutige Familienfehde (disamistade), Auslöser soll der Überlieferung nach der Streit um das Erbe des 1903 verstorbenen reichsten Orgolesen Diego Moro gewesen sein. Die Fehde teilte die Einwohnerschaft in zwei verfeindete Hälften und in diesen Jahren fielen der Blutrache mehr als 50 Menschen zum Opfer. Nachdem 1917 durch Prozesse eine Versöhnung erreicht zu sein schien, brach nach ca. 30 Jahren die disamistade wieder aus. Die Bedrohung der Blutrache, aber auch die Besetzung durch die Carabinieri und die willkürlichen Verhaftungen der „festländischen“ Behörden trieb erneut Männer dazu, sich in den Bergen zu verstecken und somit häufig zum Bandit zu werden. Die Unterstützung durch die Dorfbevölkerung gegen die verhassten Carabinieri war ihnen meist sicher. Orgosolo wurde so zum "Banditennest" erklärt. „Die Zentrale der Gesetzlosen, wo die Menschen den Hass mit der Muttermilch einsaugen“ stand in italienischen Zeitungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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